Auf Initiative der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) wurde die virtuelle Internationale Bodenseehochschule (IBH) ins Leben gerufen. Dabei kooperieren gegenwärtig 25 Hochschulen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Liechtensteins miteinander, sowie die Swiss German University Asia SGU in Indonesien.
Die IBH ist keine Hochschule im formal-juristischen Sinne. Studierende sind an einer der kooperierenden Hochschulen eingeschrieben, diese verleiht auch den Abschluss. Ziel der IBH ist es, Studienprogramme der Partnerhochschulen, die mehrere Semester dauern und die zu einem akademischen Abschluss führen, für den der zeitweise Besuch einer Hochschule jenseits der Grenze möglich bzw. nötig ist, untereinander nutzbar zu machen. Aber auch die enge Verbindung zweier Fachbereiche und Studienprogramme, die aus guter Tradition seit langem zusammenarbeiten, gemeinsame Veranstaltungen organisieren und einen regen Dozentenaustausch pflegen, ist Thema der IBH.
Die IBH-Hochschulen arbeiten an dem Aufbau von Grund- und Aufbaustudiengängen mit international anerkannten Abschlüssen sowie an der Konzeption für die Zusammenarbeit im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung (FuE) als wichtige Erweiterung des in der Region vorhandenen Angebots zum Technologietransfer.
Die spätere Einbindung weiterer Hochschulen der IBK-Mitgliedsländer ist geplant.