Der Kanton Schaffhausen entwickelt sich mehr und mehr zu einem potenten High - Tech- und Dienstleister- Standort mit hochqualifizierten Arbeitskräften. Davon zeugen diverse Ansiedlungen internationaler Top - Unternehmen.
Vorbei sind die Zeiten, als große Arbeiterheere ihren Lebensunterhalt als Gießer, Formenbauer und Gussputzer verdienten. Ein Vergleich mit früheren Verhältnissen weist auf eine vielfältigere, besser ausgewogene und krisenresistentere Gliederung hin. Die Betriebe sind kleiner, aber auch zahlreicher geworden. Die Zahl der im Dienstleistungssektor Beschäftigten ist gestiegen, während der gewerbliche und industrielle Bereich eine wesentliche Schrumpfung erfahren hat. Gleichwohl ist der Kanton Schaffhausen auch weiterhin ein wichtiger Industriestandort, der komplexe, hochtechnologische Spitzenprodukte herstellt und in die ganze Welt exportiert. Stolze Markennamen wie Georg Fischer Rohrleitungssysteme, IWC Uhren, augenchirurgische Instrumente von Alcon Grieshaber, Pharmazeutika von Cilag oder Nahrungsmittel von Knorr respektive Unilever sind Zeugen dafür, dass der Industriestandort Schaffhausen im verschärften globalen Konkurrenzkampf zu bestehen und überleben vermag.
All diese Unternehmen schätzen die Vorzüge des Kantons wie die hohe Lebensqualität, die günstige Verkehrslage in Flughafennähe, das know how EU- gewohnter Dienstleister, eine attraktive Unternehmensbesteuerung, kurze Amtswege und die im Vergleich zum gesamten Wirtschaftsraum Zürich günstigen Lebenshaltungskosten. Und dank der Grenzlage kann sich die Wirtschaft bei Bedarf auf das Arbeitskräftepotenzial der süddeutschen Nachbargebiete wie auch der angrenzenden Kantone stützen. Die Beschäftigung deutscher Grenzgänger im Kanton Schaffhausen hat Tradition, ist ohne große Formalitäten möglich und kennt auch keine Kontingentierung.